Museumsvitrinen Residenz München

Museumsvitrine Münchner Residenz von Brüll+Gruber

Projektinfo
Bauherr: Bauamt München/
Bay. Seen- und Schlösserverwaltung;
Architekt: Alexander Minx, Space 4;
Bauort: Residenz, Max-Joseph-Platz;
Baukosten: ca. 980.000 €;

Dieser Großauftrag für die Porzellan- und Tafelsilbersammlung der Münchner Residenz umfasste rund 70 Vitrinen unterschiedlicher Bauform. Brüll+Gruber nahm diese Herausforderung im Vitrinenbau an.

Die größte Tafelvitrine ist 10 Meter lang, 2,1 Meter hoch und 2 Meter breit. Die höchste Vitrine mit 3,5 m Höhe ist innen begehbar.
Alle Konstruktionen sollten passend zu den Exponaten möglichst zierlich und dezent wirken, aber dennoch zuverlässig staubdicht sein. Zu unseren Arbeiten zählten auch die Corianrückwände sowie die angedeuteten Tischdecken aus Corian in verschiedenen Tönen.

Bei innenbeleuchteten Vitrinen sollte die Illumination blendfrei und möglichst unsichtbar eingebracht werden. Trotz zierlicher Konstruktion, mussten die Türen staubdicht und alles insgesamt emissionsfrei gefertigt sein. Die Oberflächen wurde in zwei verschiedenen Pulverbeschichtungen hergestellt.

Bei diesem Großauftrag für die Münchener Residenz stellte Brüll+Gruber auch übermannshohe Vitrinen in gebogener Ausführung her – „curved Design“ auf Neudeutsch. Die Fronten sind aus Holz. Teils werden darin auch lichtempfindliche Exponate ausgestellt.